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Meine Herztransplantation-Ein neues Leben - allg. Verhaltensregeln nach Herztransplantation


 

Allgemeine Verhaltensregeln nach einer Herztransplantation

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Trinken

Die ungefähre tägliche Trinkmenge wird vom behandelnden Arzt festgelegt. In der Regel beträgt sie etwa drei Liter, in Abhängigkeit von der Nierenfunktion kann sie in Einzelfällen auch höher liegen. Eine ausschließliche Zufuhr nur einer Getränkeart (z. B. natriumarmes Mineralwasser) sollte vermieden werden. 

 

250 ml Milch pro Tag (circa 110 kcal/1,0 BE) enthalten genug Calcium für den Körper. Allerdings sollten immunsupprimierte Patienten fettarme Milch bevorzugen, um Kalorien zu sparen und weniger Cholesterin aufzunehmen. Unpasteurisierte Milch oder Milchprodukte (z. B. direkt vom Bauern oder von der Alm) sollten aufgrund der Keimbelastung unbedingt vermieden werden. 

 

Mineralwasser als Getränk ist sehr zu empfehlen. Ein Glas Mineralwasser vor dem Essen stoppt zudem den größten Appetit. Die ausschließliche Zufuhr nur von natriumarmem Mineralwasser sollte aufgrund der Gefahr von Hyponatriämie (Natriummangel) vermieden werden. 

 

Fruchtsäfte sollten zuckerfrei sein, sie helfen dadurch Kalorien zu sparen. Säfte mit Zuckerersatzstoffen regen dagegen wieder den Appetit an. Am besten mischt man Fruchtsäfte mit Mineralwasser (mindestens 1:1). Vorsicht ist bei Grapefruitsaft oder anderen Säften mit einem hohen Gehalt an Fruchtsäuren angeraten, da diese bei gleichzeitiger Einnahme von Cyclosporin/Tacrolimus zu einer Erhöhung der Medikamenten-Spiegel führen und damit unerwünschte Nebenwirkungen provozieren können. 

 

Coca Cola sollte aufgrund des hohen Phosphatgehaltes gemieden werden. 

 

Gemüsesäfte sind erlaubt. Aber auch hier gilt, dass eine zu einseitige Ernährung schädlich sein kann. 

 

Tee, gebrüht aus abgekochtem Wasser, ist immer zu empfehlen. 

 

Alkohol sollte, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen getrunken werden. Alkohol ist sehr kalorienreich und schädigt zusätzlich zu den verabreichten Medikamenten die Leber. Wenn diese dann aufgrund der Alkoholbelastung die immunsuppressiven Medikamente nicht mehr richtig verstoffwechseln kann, kann dies zur Abstoßungsreaktion oder zu schweren Nebenwirkungen der Medikamente führen. 

 

 

 

 


Unser Leben nach der Herztransplantation und heute nach 20 Jahren


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Giuliana und Alessandra
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